Damals im Emil

Das heutige EMIL ist nach Plänen vom 13.4.1870 als Lager- und Eiskeller geplant gewesen, wurde 1873 fertig gestellt und dann zwischenzeitlich (lt. Aufzeichnungen vom 14.8.1880) als Gärkeller in Nutzung. Damals lag der Keller noch an der Mälzer Straße, die heute einen ähnlichen Verlauf hat wie die Emil-Schumacher-Straße parallel zur Rheinischen Straße.
Temporär war das heutige EMIL ab ca. 1927 Jahre eines der Sudhäuser der Brauerei. Zu dieser Zeit wurde das erste Deutsche Brauereihochhaus gebaut vom Architekten Emil Moog. Eben dieser Architekt baute zu dieser Zeit den bekannten Auerbachskeller in Leipzig um. Von 1927 bis 1945 war der Auerbachskeller Leipzig Spezialausschank der Dortmunder Union-Brauerei.
Nach dem Krieg wurden die Kelleranlagen lange nicht mehr genutzt,. Der Keller war gänzlich „zugekippt“, als die Brauerei dann in den 60er/70er Jahren das Kreuzgewölbe mit seinen prägnanten Säulen wiederntdeckte. Die Säulen waren ursprünglich alle aus Stahl, mussten aber wegen statischer Mängel teilweise mit Beton ummantelt werden. Anfang der 70er Jahre wurde dann der Auerbachskeller gebaut, inkl. Brunnen, der sich heute noch dort befindet. Hier sprudelte das Wasser der Dortmunder Wasseradern, welche erst nach Schließung der Brauerei verschlossen wurde.
 
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